Startseite » Blog » MONNEM BIKE – DAS FESTIVAL 2022

EIN URBANES FEST

DER MOBILITÄT

Der Neustart des Fahrradfestivals MONNEM BIKE lockte am 25. Juni Radfans aus der gesamten Region nach Mannheim. Wo 1817 Karl Drais das Fahrrad erfand, machte das Festival mit zahlreichen Events und Aktionen Straßen und Plätze neu und anders erlebbar. Im Mittelpunkt stand das Zukunftsthema „nachhaltige Mobilität“ – und bei der abschließenden Radparade traten tausende Bikerinnen und Biker für den Klimaschutz in die Pedale.

Mit dem diesjährigen Fahrrad-Festival MONNEM BIKE hat Mannheim in den nächsthöheren Gang geschaltet. „Viele tausend Besucherinnen und Besucher haben die Innenstadt mal ganz entschleunigt aus einer anderen Perspektive erlebt“, sagt Karmen Strahonja, Geschäftsführerin der Tourismus Stadt Mannheim GmbH. „Mich freut besonders, dass viele Familien und Jugendliche gekommen sind und die Mitmach-Aktionen und Infostände so gut angenommen worden sind.“

Und tatsächlich: Am 25. Juni entstand auf den Straßen und Plätzen der Mannheimer Innenstadt eine sehr inspirierende, kommunikative, entspannte und nachbarschaftliche Atmosphäre des Miteinanders. Mannheim konnte als eine Stadt gefühlt und wahrgenommen werden, in der sich umweltfreundliche Mobilität mit urbanem Leben und Wohnen harmonisch verbinden.

„Der weitere Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur ist in Mannheim ein zentrales Thema“

Ralf Eisenhauer, Mannheimer Bürgermeister für Planen, Bauen, Verkehr und Sport

 

„Der weitere Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur ist in Mannheim ein zentrales Thema“, betonte Bürgermeister Ralf Eisenhauer, der in Mannheim für die Themen Planung, Bauen, Verkehr und Sport verantwortlich ist. „Fahrradfahren ist ein zentraler Baustein des Masterplans Mobilität. Den Verkehr in Mannheim gestalten wir bis 2030 nachhaltig umweltgerecht, bezahlbar und komfortabel – das gilt für Fahrrad-Fans ebenso wie für Autofahrerinnen und Autofahrer sowie Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNVs. Und das MONNEM BIKE-Festival beweist auf inspirierende Weise, dass ein rücksichtsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer auf den Straßen Mannheims möglich ist“.

Um 11 Uhr starteten auf mehreren Aktionsflächen vielfältige Bühnenprogramme von Livemusik über Poetry-Slam bis Impro-Theater. Der Paradeplatz wurde beim vierten MONNEM BIKE-Festival zu einer Chill-Out-Area mit Musik von der Radio Regenbogen Bühne und spannenden Tricks einer Vielzahl von Fahrradkünstlern.

Die Kunststraße verwandelte sich bei MONNEM BIKE zu einer kreativen und kommunikativen Fahrradwelt, die im Lauf des Tages immer mehr Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer, aber Fußgängerinnen und Fußgänger anzog. Die für den Autoverkehr temporär gesperrte Straße lud zum Verweilen, zu Unterhaltungen und zum Mitmachen ein – unter anderem mit einem Kunstbike- und Lastenrad-Testfahren.

Der Radsalon verwandelte die Kapuzinerplanken in eine spannende Erlebniszone mit einem Pumptrack und der Präsentation neuester E-Bike- und Fahrradmodelle. Wie verkehrssicher das eigene Fahrrad ist, konnte man bei einem kostenlosen RadCHECK überprüfen lassen. Neu dabei war die Fußgängerzone in der Fressgasse zwischen E1/F1 und P1/Q1 mit Spiel- und Sportangeboten aus Lastenrädern und einem Cycling Circus. Der Münzplatz zwischen Q 6 und Q 7 bot Fahrradstraßenkunst mit dem Bakkie Bike Cinema oder der Trial-Show von den Bike Brothers. Nicht zuletzt konnten in der Mobilen Tourist Information auf dem Paradeplatz Dauerkarten für die BUGA23 erworben werden. Zu jeder Dauerkarte gab es einen Sattelschoner und eine Fahrradklingel dazu.


Zu einem Highlight des MONNEM-BIKE-Festivals hat sich die Radparade entwickelt. „Nach zweijähriger Pause radelten wieder Bikerinnen und Biker durch die Straßen der Stadt, um auf sanfte Mobilität und mehr Platz fürs Fahrrad aufmerksam zu machen“, so Initiator und Organisator Gerhard Fontagnier, Die Parade startete um 17 Uhr auf dem Marktplatz. Die rund 18 Kilometer lange Strecke führte von G1 aus quer durch die Stadt, über die Kurt-Schumacher-Brücke nach Ludwigshafen und wieder zurück nach Mannheim, wo sie am Toulonplatz endete. Dort lud das Institut Français zum Festival de la Musique ein.

Die verlängerte Jungbuschstraße wurde zwischen G5/ H5 und G7/H7 zum Spielraum Stadt. Die Vereine, Institutionen und vor Ort ansässigen BürgerInnen bespielten die Straße als einen Ort der Begegnung. Erstmals ging in diesem Jahr auch das Queere Zentrum Mannheim mit einem vielfältigen Programm in G7 mit an den Start.

„Das diesjährige MONNEM BIKE-Festival ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Fahrradstadt„, so Karmen Strahonja. „Unser besonderer Dank gilt diesmal dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar. Der VRN unterstützt das MONNEM FESTIVAL als Sponsoringpartner und ist auch ein wichtiger Partner auf unserem Weg zur Gestaltung einer nachhaltigeren Mobilität in unserer Stadt.“

Mehr Infos findet hier: www.monnem-bike.de

Fotos: Andreas Henn